Verband für Kirchenmusik in der Evangelischen Kirche im Rheinland e.V.

 

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Aktuelles

10.11.2016

Arbeitsrechtliche Kommission beschließt neuen Entgeltgruppenplan für die Kirchenmusik
In ihrer Sitzung am 09. November 2016 hat die Arbeitsrechtliche Kommission Rheinland Westfalen Lippe (ARK-RWL) einen neuen Entgeltgruppenplan für die Beschäftigten im Bereich der Kirchenmusik beschlossen.

Grundlage hierfür bildete eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertreter/innen der Kirchenmusikerverbände der EKiR und der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), der Landeskirchenmusikdirektoren der beiden Landeskirchen sowie Vertretern der beteiligten Landeskirchen. In zweieinhalbjähriger Vorbereitungszeit hatte die Arbeitsgruppe eine Vorlage erarbeitet, die nun von der ARK mit einigen Modifikationen beschlossen wurde.

Der neue Entgeltgruppenplan sieht vor allem spürbare Verbesserungen für B- und A-Stellen vor, deren Eingruppierung gemessen an der notwendigen Ausbildung schon lange nicht mehr angemessen war. Auf diese Weise sollen die Attraktivität der Kirchenmusikstellen im Tarifgebiet Rheinland-Westfalen-Lippe gesteigert, Abwanderungstendenzen vorgebeugt und qualifizierter kirchenmusikalischer Nachwuchs angeworben werden.

Einen Nachbesserungsbedarf an dem eingebrachten Vorschlag sieht die Kommission hingegen bei C-Stellen und kirchenmusikalischen Vertretungskräften. Gerade auf Vertretungskräfte ist das vorhandene System nur mit Mühen anzuwenden. In einigen Regionen gibt es darüber hinaus einseitig festgelegte Entgeltregelungen bzw. Vertretungssätze für Aushilfen, was zu einer Ungleichbehandlung gleich geleisteter Arbeit führt. Hier hat die ARK nun eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die bis Sommer 2017 eine Regelung erarbeiten soll.

Der Verband für Kirchenmusik begrüßt den Beschluss der ARK in Bezug auf die Neufassung des Entgeltgruppenplanes für die Kirchenmusik. Ebenso unterstützen wir die Bestrebungen einer Besserstellung auch der C-Kirchenmusiker/innen sowie der Vertretungskräfte. In den bisherigen Beratungen gab es hier wenig Verhandlungsspielraum, nicht zuletzt auch aufgrund der Vergleichbarkeit mit anderen EKD-Gliedkirchen.

Auch wenn der nun beschlossene Entgeltgruppenplan nicht alle Ziele umsetzt, die vonseiten des Verbandes zunächst gesetzt wurden, so stellt die beschlossene Neuregelung dennoch eine deutliche Verbesserung sowohl für bestehende Dienstverhältnisse als auch für den kirchenmusikalischen Nachwuchs dar.

Der neue Entgeltgruppenplan wird zeitnah im Kirchlichen Amtsblatt veröffentlicht und tritt zum Januar 2017 in Kraft.

 

28.04.2015

Einführung eines neuen Meldeverfahrens von Veranstaltungen gegenüber der GEMA
Mit sofortiger Wirkung ist das bisher übliche Meldeverfahren für Konzerte und sonstige Veranstaltungen mit Musiknutzung nicht unerheblich geändert worden. Für das Jahr 2015 haben die EKD und die GEMA zudem erstmals vereinbart, dass neben Konzerten auch andere Veranstaltungen der Kirchengemeinden, kirchlichen Vereine oder –Einrichtungen mit Musiknutzung der GEMA direkt zu melden sind. Zudem gibt es weitere Änderungen in Bezug auf das Meldeverfahren. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

18.02.2015

Dokumentationspflicht nach dem Mindestlohngesetz gilt auch für geringfügig beschäftigte Kirchenmusiker/innen
Seit dem 01. Januar 2015 gilt in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn in Höhe von 8,50 EUR pro Stunde. Geregelt ist er im Mindestlohngesetz (MiLoG). Die damit verbundene Dokumentationspflicht gilt auch für geringfügig beschäftigte (sog. nebenamtliche) Kirchenmusiker/innen.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.