Stimmen zur Kirchenmusik

Hier finden Sie die bisherigen Stimmen zur Kirchenmusik:

 

"Tu deinem Leib Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen."

Theresa von Aquila

 

"Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie."

Ludwig van Beethoven

 

 

Erst wenn der letzte Bibelvers in der Werbung missbraucht, der letzte Choral verulkt, der letzte Kirchenraum zertrampelt worden ist, werdet ihr merken, dass ihr ohne heilige Räume, Worte und Klänge nicht leben könnt.

Margot Käßmann

 

Mit Klampfen hole ich keine neue Christengemeinde in die Kirche, und wenn, dann nur zur Premiere.

Prof. August Everding, Generalintendant der Bayrischen Staatsoper München

 

Es wird so viel über Musik gesprochen und so wenig gesagt. Ich glaube überhaupt, die Worte reichen nicht hinzu, und fände ich, daß sie hinreichten, so würde ich am Ende keine Musik mehr machen.

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-47), dt. Komponist

 

»Kirchenmusik braucht das gemeinsame Singen.
Kirchenmusik braucht Kantoren, die zum gemeinsamen Singen anleiten.
Singen ist Gottesdienst, in menschlichem Maß und menschlicher Gemeinschaft.
So bauen Kantoren Gemeinde auf - zum Lobe Gottes.«

Kirchenmusikdirektor Friedemann Gottschick, geb. 1928

 

Unter allen Dingen, die geeignet sind, dem Menschen Erholung und Genuß zu verschaffen, ist die Musik das erste, oder doch eines der wichtigsten, und wir haben sie als eine dazu bestimmte Gottesgabe einzuschätzen.
Calvin Studienausgabe 2 S.157 (1994ff)

 

Bild: EKD

Musik ist Schlüsselaufgabe evangelischer Bildungsarbeit und eine tragende Säule der evangelischen Kirche.
Zuhören, Mithören und Aufeinanderhören sind Kardinaltugenden gelingenden Musizierens. Es gehört zum Wunder der Musik, dass weltanschauliche und persönliche Differenzen durch gemeinsames Musizieren in einen veränderten, ja in einen gemeinsamen Horizont rücken. Wer musizieren gelernt hat, für den ist Gemeinschaft kein Fremdwort.

Bischof Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber

 



Ich liebe die Musik und mir gefallen die Menschen nicht, die sie verdammen. Weil sie ein Geschenk Gottes und nicht der Menschen ist, weil sie die Seelen fröhlich macht, weil sie den Teufel verjagt, weil sie unschuldige Freude weckt.

Martin Luther (1483 - 1546)

 

Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren,
meine geliebete Seele das ist mein Begehren.
Kommet zuhauf, Psalter und Harfe, wacht auf,
lasset den Lobgesang hören!

Joachim Neander (1650 - 1680)

 

»Das Herz der Kirche schlägt in der Feier des Gottesdienstes. Von Anfang an ist diese Feier nicht ohne den gemeinsamen Gesang gewesen. In geistlichen Liedern bringt die Christenheit ihren Dank und ihre Bitte, ihre Freude und ihr Leid, ihre Gewissheit und ihre Sehnsucht vor Gott. Im Singen erheben sich die Herzen in die heilsame Gegenwart dessen, nach dem sie rufen.«

Dr. h.c. Peter Bukowski, Liturgiebeauftragter der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa

 

Du meine Seele singe, wach auf und singe schön,
dem welchem allen Dinge zu Dienst und Willen stehn.
Ich will den Herren droben hier preisen auf der Erd;
ich will ihn herzlich loben, so lang ich leben werd.

Paul Gerhardt (1607 - 1676)

 

Bild: privat

„Ich kann mir unsere Kirche ohne die Kirchenmusik in ihrer ganzen Vielfalt nicht vorstellen. Vor allem möchte ich keine Gottesdienste ohne Musik feiern müssen. Unsere Kirche ist Kirche des Wortes. Aber das Wort Gottes wirkt nicht nur in einer Form. Nicht nur durch die Predigt möchte uns Gott erreichen. Viele Menschen, für die unsere Gottesdienste mühsam geworden sind, lassen sich durch die Kirchenmusik ansprechen.

Ich bin ein Mensch, der sehr stark auf Musik reagiert. Und deshalb bin ich dankbar, dass uns Gott die Musik als eine seiner wunderbaren Schöpfergaben geschenkt hat. Er schenke uns, dass uns die Kirchenmusik in ihrer Fülle erhalten bleibt."

Eckart Wüster, Superintendent des Kirchenkreises Bonn



Bild: privat

„Kirchenmusik?
Muttermilch und Haferbrei
Täglich Brot und Leckerei
Nuss im Müsli, Fastenspeise
Letzter Schluck auf letzter Reise“

Dr. Martin Evang, Landespfarrer für Gottesdienst in der Evangelischen Kirche im Rheinland

 

Bild: Deutscher Evangelischer Kirchentag, www.kirchentag.net